Welche Art von Arbeiter will Jesus für die Ernte?

Neulich habe ich einen Vortrag von Dr. Ezekiah Francis von Berachah Ministries gehört. Und da hatte ich ein richtiges AHA-Erlebnis. Es ging um die Frage: Welche Art von Arbeitern hat Jesus eigentlich gemeint, als er sagte: „Die Ernte ist groß. Arbeiter sind es zu wenig?“ Was ist der Job, den wir tun sollen, damit wir die reife, große Ernte einfahren?

Einfach mal lesen und vielleicht hast auch du ein AHA Erlebnis 🙂

Dann spricht er zu seinen Jüngern: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte!

Matthäus 9, 35

Dann geht es weiter mit dem Text im Kapitel 10

Und als er seine zwölf Jünger herangerufen hatte, gab er ihnen Vollmacht über unreine Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.

Matthäus 10,1

AHAAAAAAAAAAAAAA – Let´s Go!

Hier sind unsere Erfahrungen von „Jesus on the road“ aus Osnabrück.

Buchstabengebet

Da bemerkten wir gestern Abend ein riesen Chaos auf unserer Internetseite mit Datenverlusten. Ob das von außen jemand beabsichtigt hat, können wir nicht ausschließen. Sind wir doch die letzten Tage wieder ziemlich unter Beschuss.

Eigentlich konnte man die Seite so nicht ruhen lassen, weil ein wichtiger interner Code öffentlich zu sehen war aber mein Mann und ich wir gehen, nachdem sich die anfängliche Panik bei uns gelegt hatte, trotzdem zum Sport. Er schwimmen, ich joggen. Wir sagen uns: „Unser Herr, ist Herr über alle Dinge!“

Im Wald beim Laufen weiß ich nicht so Recht, wie ich nun konkret für dieses technische Anliegen weiterbeten soll, weiß ich doch nicht sicher: Ist es Gottes Schutz oder ein Angriff, wird meine Ruhe im Glauben geprüft oder soll ich gar ein kämpferisches Gebet sprechen…?

„Nicht verzagen – Heilig Geist fragen“, denk ich. Und sage einfach: „Heiliger Geist, ich weiß nicht wie ich da jetzt weiterbeten soll, ich bete jetzt einfach in Sprachen weiter, du machst es schon richtig.“ Und so hab ich den ganzen Lauf im Wald in Sprachen gebetet.

Als wir nach Hause kommen, hatte sich eine wirklich dramatische technische Angelegenheit wie von selbst wieder hergerichtet. Wir staunen beide. Es ist zwar noch nicht 100% wieder hergestellt aber der größte Schaden schon mal wie von selbst repariert.

Und ich frage mich, warum ich so eigentlich nicht viel öfter bete. Ich bete zwar schon viel in Sprachen aber wenn ich dann doch etwas Konkretes will, oder für etwas Konkretes bete tue ich es in meiner Sprache deutsch. Warum? Na weil ich ernsthaft glaube, es so möglichst richtig vor Gott bringen zu können. Und vor allem so doch noch alles unter Kontrolle zu haben.…ts..ts…ts…

Wäre es nicht besser, Gott noch viel mehr von meinen Gebeten abzugeben? Und auch diese Gebete in Sprachen zu tun? Mir dämmert es, was Paulus damit gemeint haben konnte, als er sagt:

„Ich danke Gott, ich rede mehr in Sprachen als ihr alle. „(1. Korinther 14,18)

Du sprichst nicht in Sprachen? Ist doch kein Problem. Dann nimmst du eben Buchstaben 🙂

Denn mir fällt dazu das Gebet eines kleinen jüdischen Jungen ein, über das ich in der Zeitschrift Charisma (Ausgabe 160, Seite 9) las. Dieser Junge konnte das hebräische Gebetsbuch noch nicht lesen, schloss einfach die Augen, zitierte das jüdische Alphabet: „Aleph, Beth, Gimel, Daleth, He, Waw…OH Gott, ich weiß nicht, wie ich beten soll. Nimm bitte diese Buchstaben und bilde Worte daraus, die du gern von mir hören möchtest.“

Ich jedenfalls möchte einfach noch mehr werden wie ein Kind.

Wenn einer seinen Bus verpasst….

Da sind wir letztes Wochenende auf dem Weg nach Osnabrück zu einem christlichen Seminar und Lobpreisabend unterwegs und sehen schon kurz hinter unserem Ortsschild einen Mann mit einem Pappschild „Osnabrück“ am Straßenrand stehen.

Mein Mann und ich blicken uns an und ehe wir uns laut gegenseitig fragen „Halten wir an?“ stehen wir auch schon. Ein eher einfacher Mann läuft auf uns zu und strahlt uns mit einem fast zahnlosen freundlichen Lächeln an.

Im Auto erfahren wir, dass er aus Rumänien kommt und in Osnabrück zum Bahnhof muss, weil er in Hannover einen Vorstellungstermin für einen Job hat. Als wir ihn nach seiner Familie fragen, fängt er plötzlich an zu weinen und erzählt uns in gebrochenem Deutsch seine traurige Geschichte: Seit drei Monaten ist er zum Geldverdienen ganz alleine in Deutschland unterwegs, seine Frau ist in Rumänien an einer Krankheit verstorben und seine beiden Kinder leben derzeit dort bei seiner Mutter.

„Zeit um ihm von Jesus zu erzählen.“ denk ich…und als ich ihn frage, ob er Jesus kennt, antwortet er mir: „Nur Jesus gebe ihm die Kraft weiter zu machen. „ Wir erzählen ihm, dass wir gerade auf dem Weg zu einer christlichen Veranstaltung sind und spontan entschließt er sich mit zu kommen. Er sagt, dass Jesus ihm heute durch uns begegnet ist. Denn er hat den Bus nach Osnabrück ganz knapp verpasset und schon zwei Stunden!!! an der Straße gestanden, weil ihn keiner mitnehmen wollte. Dann seinen wir gekommen und nun wolle er dahin mit, wo Jesus ist.

Und er ist mitgekommen! Bibellehre, ein wunderbarer Lobpreisabend, ein Essen beim Italiener – wir hatten einen wunderbaren Tag zusammen und als wir ihn später am Abend zum Bahnhof bringen sagt er: „Dies sei sein schönster Tag gewesen. Er würde sich so gut fühlen. Sein Herz sei wieder leicht. In Hannover wolle er jetzt auch in eine „Kirche“ gehen.

Ich muss schmunzeln 🙂  So kann´s kommen, wenn einer seinen Bus verpasst und per Anhalter reisen muss.

Was oft wie unglaubliches Pech aussieht, verwandelt Gott mal eben in ein königliches Geschehen mit wundervollem Ausgang.

Engel & Co

Ich freue mich, dass auf meine Frage auf meiner persönlichen Seite im Facbook doch so viele offen über ihre Erfahrungen und auch Meinungen über Engel berichtet haben.

Ich erlebe oft, dass viele Christen (in Deutschland) sehr schnell bei übernatürlichen Dingen zu machen. Ich glaube sogar das deswegen so viele Menschen in die Esoterik abwandern. Der Teufel äfft ja immer die Dinge von Gott nach. Der hat sich das ganze übernatürliche Feld für sich geschnappt. Dabei ist der Anteil der dunklen Mächte deutlich kleiner (1/3) als zum Beispiel Gottes himmlische Heerscharen /(2/3). Und wir Christen haben aus lauter Furcht vom Teufel (eigentlich müsste doch der vor uns zittern!)  – das Kinde mit dem Bade ausgekippt.

Besonders auch junge Menschen die ich kennen gelernt habe, suchen nach übernatürlichen Erfahrungen. Viele meinen der christliche Glaube sei langweilig. Und dass das so ist, liegt glaube ich auch an uns.

Ich denke da oft…ja wenn nicht wir ihnen zeigen, dass Jesus lebt und dass Jesus der Spezialist für übernatürliche Zeichen und Wunder ist, sein Königreich in Wort und Kraft demonstrieren…ja wenn nicht wir endlich mal normal erzählen, dass Jesus der Herr der Heerscharen und eines ganzen Königreiches ist und ganz entspannt seine Engel mit erwähnen …dann macht es der Teufel – nur umgekehrt und in die falsche Richtung. Und dann laufen alle von uns weg. Und das find ich echt schade.

Natürlich ist JESUS das Zentrum und nichts soll mehr Bedeutung bekommen als nur JESUS. Und unser Blick sollte immer nur auf JESUS gerichtet sein. Unsere Verkündigung JESUS sein! Unsere Anbetung, unsere Ehre nur JESUS gelten! Aber all das andere gehört eben auch ganz normal als Beiwerk mit dazu. Wie eben ein König auch der Besitzer eines ganzen Königreiches ist. Ich als König würde mich jedenfalls freuen, wenn mein ganzes Reich bestaunt würde und nicht so getan würde als wäre es nicht da 🙂

Es geht darum, ob wir den HERRN bitten wollen unsere Augen für diesen Bereich zu öffnen oder nicht. So wie Elisa für seinen Diener gebetet hat:

Und Elisa betete und sagte: HERR, öffne doch seine Augen, dass er sieht! Da öffnete der HERR die Augen des Dieners, und er sah. Und siehe, der Berg war voll von feurigen Pferden und Kriegswagen um Elisa herum.

2. Könige 6, 17

Es geht darum, ob wir mit Dingen aus Jesu Königreich rechnen wollen oder nicht. Genauso wie es darum geht, ob wir mit dem Wirken des Heiligen Geistes rechnen wollen oder nicht. Ich glaube wir Christen in Deutschland haben hier wirklich etwas nachzuholen.

Wer Lust und Zeit hat, kann hierzu noch einmal die Botschaft vom letzten Donnerstag hören: „Übernatürliche Erfahrungen.“

https://youtu.be/XvSqq92QB4k

Schrott kostet was

Mir kommt folgendes Bild während meiner stillen Zeit in den Sinn:

Die schlechten, anklagenden, unnützen Worte sind schwer und fallen alle in den Keller. Und der ist voll damit. Und wenn du dann umziehst, muss der Entrümpler kommen. Du musst für jedes Kilo Schrott bezahlen.

Die guten, segensreichen, nützlichen Worte jedoch sind leicht, sie steigen auf zu Gott in den Himmel. Und wenn du dann umziehst und der Entrümpler kommt, wird er nichts im Keller finden. Und er wird dir auch nichts in Rechnung stellen können!

Ich sage euch aber, dass die Menschen von jedem unnützen Wort, das sie reden werden, Rechenschaft geben müssen am Tag des Gerichts;

Matthäus 12,36

Du bist einzigartig und wunderbar!

Als ich heute die Tageslosung las, fiel mir wieder ein, was ich vor ein paar Tagen mal in meiner Gebetszeit zum Heiligen Geist sagte.

Da musste ich nämlich an all die starken Gottesdiener denken, die so kühn wirken und scheinbar wie eine große Dampfwalze unverletzbar nach Vorne walzen und habe zum Heiligen Geist gesagt: „Weißt du, vielleicht bin ich nicht geschaffen für dies alles? Bin vielleicht doch nicht die Richtige?  Ich bin einfach zu weich,….bin nicht so stark.“

Da hat mir der Heilige Geist geantwortet:„Du willst also sagen, dass ich nicht dafür geschaffen bin? Dass ich mich versehen habe in meiner Auswahl? Dass ich zu weich bin, wie ich durch dich wirke? Du meinst also, ich bin nicht der Richtige?“

„Oh, so siehst du das?“, ich wurde kleinlauter….. Ich hatte ja eigentlich Gott klein gemacht und Gott angeklagt, dass er es nicht richtig macht. Es ist ja der Heilige Geist, der in mir Raum einnimmt und so durch mich wirkt, wie er wirkt. Gott hat mich zu dem gemacht, was ich bin. Hat mir ganz besondere Talente und Eigenschaften gegeben. Und die sind genau passend. Und dies allein aus seiner Gnade.

Die heutige Tageslosung lautet:

Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. 1. Korinther 15,10

Und für dich gilt dies auch. Du bist einzigartig, wunderbar geschaffen, mit ganz besonderen Eigenschaften, die nur du hast! Wir brauchen gar nicht nach links und rechts auf Andere schielen, denn Gott hat mit einem jeden von uns einen ganz fantastischen, wunderbar, einzigartigen Plan.

Durch Gottes Gnade bist du, was du bist! Und Gottes Gnade ist guuuuuut. Halleluja! Wünsche dir einen gesegneten Wochenstart.

Bin ich innerlich noch bewegt?

Als ich heute sehr früh im Gebet für heute Abend GottERlebt war, wurde ich tief bewegt…tief bewegt von der Liebe Jesu. Bewegt darüber, dass Jesus innerlich immer so bewegt ist von uns. Dass er so viel Mitleid hat für uns.

Ich habe nachgeschaut und immer wieder lese ich im neuen Testament davon, dass Jesus innerlich bewegt wurde…..dass er von Mitleid zu den Menschen bewegt wurde. Er schaute in die Augen der Menschen, er schaute in die Volksmenge, er schaute in das Herz der Menschen und dann steht da in der Bibel „ er wurde innerlich so bewegt“, dass er nicht anders konnte als zu helfen, zu heilen und den Menschen zu predigen.

Das Wort welches im griechischen Originaltext in der Bibel für „innerlich bewegt“ benutzt wird, ist übrigens das stärkste griechischeWort für Mitgefühl.

Ich frage mich ernsthaft: Bin ich noch so bewegt von den Menschen, dass ich ebenfalls so handele? Bewegt, wenn ich z.B. einen Kranken auf der Straße sehe? Verspüre ich dann so viel Mitleid, dass ich gar nicht anders kann, als für ihn zu beten? Ich muss mir eingestehen: Nein.

Und deshalb freue ich mich auf heute Abend, wenn ich zu Jesus kommen darf und er mir und allen anderen die Augen wieder neu öffnen wird, für seine Sicht der Dinge.

Hier ist die Audio-Botschaft von GottERlebt am Abend, die ich jetzt noch nachträglich einfüge, weil sie zum Thema passt: „Fühlen wie Jesus“.

http://www.youtube.com/watch?v=MZmiGpyKDqg

 

Alles ganz anders…

Es ist vieles so ganz anders verlaufen auf meinem Weg mit Jesus, als ich es mir so vorgestellt habe…

Der Mensch denkt – Gott lenkt.

 

Ich habe gedacht, es geht alles viel schneller..

Ich habe gedacht, es geht alles viel leichter…

Ich habe gedacht, es wird alles viel größer…

 

Ich habe mich oft gewundert, warum Gott den heilt und den anderen nicht….

Ich habe mich oft gefragt, warum Gott hier Gnade ausgießt und dort nicht…

Ich habe mich gefragt, warum bekommt dieser ein Wunder und der nicht…

Aber im Nachhinein habe ich auch schon oft gesehen, wie obergenial, akribisch genau, timing par excellent, einfach alles eingefädelt ist und zusammen passt. Wie gerecht alles ist, wo ich Unrecht sah. Wie weise gestaltet….

 Wie gut, das Gott lenkt und ich nur denk.     Meike 🙂

 

perfekt und gut

Ich denke heut: Wenn morgen in Erfüllung ginge, was Gott mir verheißen hat, so wäre es perfekt und gut. Wenn in 10 Jahren erst in Erfüllung ginge, was Gott mir verheißen hat, so wäre es perfekt und gut. Vielleicht auch erst in 20, 30, 40 Jahren….dann wäre es auch perfekt und gut! Denn:

Gott ist perfekt und gut! Gott macht alles perfekt und gut! Jepp!

 

Jesus und die Sonnenblume

Wir waren die letzten Tage beruflich in Süddeutschland unterwegs. Auf der Hinfahrt sah ich ein riesig langes Sonnenblumenfeld. Ich war total aus dem Häuschen und hab mich vor Freude nicht mehr eingekriegt. Ich glaube mein Mann war schon angenervt von meiner Sonnenblumenfeldschwärmerei….Na ja,  die Sonnenblume ist eben meine Lieblingsblume, in diesem Sommer war das das erst Feld, welches ich sah… da war ich eben nicht mehr zu bremsen 🙂 Die Sonneblumen auf dem Feld waren übrigens nur so halb geöffnet.

Unabhängig davon träumt meine Tochter zu Hause in der Nacht, dass sie mir eine Sonnenblume kaufen möchte. Es war irgendwie anders als ein normaler Traum für sie. Am nächsten Tag erinnert sie sich schon nicht mehr an den Traum bis… bis sie in einem Supermarkt diese Sonnenblume hier auf dem Foto geschenkt bekommt.

Und ich…ich komme spätabends von der Reise zurück und für mich steht eine Sonnenblume auf meinem Küchentisch. Genauso eine wie auf dem Feld. Auch nur so halb geöffnet. Ich war total geschockt! Ich habe gedacht…wie kommt die Blume vom Feld nur hier her???

Als meine Tochter mir den Traum erzählt hat und wie sie zu der Blume gekommen ist und dass ihr das alles so übernatürlich vorkam…hab ich nur noch geguckt wie ein Auto….und ihr erzählt was ich gesehen habe….Ich staune immer noch über meine Tochter und Jesus. Danke euch beiden ♥

Ich habe dazu auch ein Video gemacht „Jesus und die Sonnenblume“

Und dazu gibt es hier auch noch eine Audio-Botschaft mit weiteren übernatürlichen Erlebnissen mit Jesus.