Bin doch kein dressierter Floh!

 

Video_Gott hat Humor

Wusstest du, dass man Flöhe trainieren kann?  Flöhe haben die Angewohnheit ganz hoch in die Luft zu springen, bis zu einem halben Meter! Wenn wir sie dazu bringen wollen, nur noch 10 Zentimeter in die Höhe zu springen, dann müssen wir sie nur in ein etwa 10 Zentimeter hohes Gefäß setzen und einen Deckel darauf tun. Die Flöhe wollen wieder hoch springen, doch nun stoßen sie sich permanent den Kopf am Deckel. Irgendwann haben sie gelernt und springen nur noch bis kurz unter den Deckel.

Und weißt du was….auch wenn du jetzt den Deckel abnimmst, springen sie nicht heraus und nicht höher als diese 10 Zentimeter! So die Flöhe. Na ja, sind ja eben nur dumme Flöhe.

Hm…aber…irgendwie erinnert mich das aber auch an meine eigene Erfahrung als Christ. Wie oft hatte ich schon einen Deckel auf dem Kopf. Hab mich nicht mehr getraut hoch zu springen, aus Angst mir den Kopf zu stoßen.Angst mit Menschen anzuecken, die eine andere Meinung hatten als ich. Und dies nur, weil ich anderen Menschen gefallen wollte. Oder wie oft bin ich eigentlich schon an den Deckel meiner eigenen Selbstzweifel gestoßen, weil es nicht so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Und BUMBS habe ich mir den Kopf  angeschlagen an: “bin noch nicht so gut, so weit, so fest, so bibelfundiert…“ Oder ich habe zugelassen, dass mir andere Menschen einen Deckel auf den Kopf gelegt haben. War zeitweise mund- und tatentod, habe keine Luft mehr bekommen, erstickt durch Religiösität.  RUMPS! AUA! Dieser Deckel tut echt weh. Oder wie oft schon wurden meine eifrigen, freudigen „Glaubens-Sprünge“ durch den Deckel der Gesetzlichkeit abgebremst. PENG! Dieser Deckel wiegt besonders schwer. Hey, dabei bin ich doch kein dressierter Floh! Und du doch auch nicht!
Falls du das auch kennst, möchte ich dich ermutigen wieder hoch zu springen. Unser Gott ist ein Gott in der Höhe.

„Der Geist des Herrn macht frei! Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit.“
2. Korinther 3,17

 

Meike springt

Huch, ist das teuer!

Ich sehe gerade so einen Wohlfühlglauben um mich herum aufsteigen:

„Mir soll es schließlich gut gehen und mein Leben soll erfolgreich sein, reich und gesund!“ Ich sehe so eine Tendenz: “ HERR, ich, mich, meiner, mir, HERR segnet diese vier!“.

Da frag ich mich…wo bleibt da eigentlich die Bereitschaft das Kreuz Jesu mit zu tragen. Denn Jesu Nachfolge heißt doch auch das, was Paulus uns zum Beispiel berichtet:

 „Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Schläge weniger einen bekommen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten; einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht; oft auf Reisen, in Gefahren von Flüssen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Mühe und Beschwerde, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße; außer dem Übrigen noch das, was täglich auf mich eindringt: die Sorge um alle Gemeinden…“ 2. Korinther 11.24-28

Und wer steht denn über Naturgewalten, über Kälte, Hunger und Durst in letzter Instanz? Wer kann denn in einem Augenblick in dein Leben eingreifen und es verändern? Wer kennt den besten Zeitpunkt für dein Leben? Wer regiert das Universum? Gott oder der Teufel?

Wer hat denn Jesus in die Wüste gezogen?

„Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden.“
Matthäus 4,1-2

Hm… hm… hm… ja, auch ich muss mich immer wieder fragen, ob ich wirklich möchte, dass Gottes Wille geschehe. Ob die Nachfolge nicht doch zu teuer ist. Bin ich bereit den Preis zu bezahlen? Bei Gott gibt es keinen Rabatt in der Nachfolge, keinen Schlussverkauf am Grabbeltisch. Keinen halben Kram. Und Jesu Nachfolge ist auch kein neues Wellness-Wohlfühl-Programm. Sondern Jesus gibt dir alles hier und jetzt, und gibt dir noch mehr in Ewigkeit und ER möchte auch, das wir alles Geben.

Das Kreuz von Jesus Christus

 „Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s erhalten.“   Lukas 9,23-24

Das müssen wir einfach sehen, die Augen nicht verschließen, ansonsten hauen uns die ersten Hindernisse in der Nachfolge vom Hocker und reißen uns in die Fluten der Frustration hinein. Und es ist nicht wirklich zu teuer, nur anders als wir es vielleicht möchten:

„Wahrlich, ich sage euch: Es ist niemand, der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker verlässt um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach empfange: jetzt in dieser Zeit Häuser und Brüder und Schwestern und Mütter und Kinder und Äcker mitten unter Verfolgungen — und in der zukünftigen Welt das ewige Leben.“ Markus 10,29-30

Sei mächtig gesegnet in Jesu Namen, auf dass wir uns auf dem Weg der Nachfolge begegnen und uns gegenseitig ermutigen.  Meike

Dieses Video vom 04. Juli 2013 über den Preis der Nachfolge Jesu füge ich noch nachträglich in diesen Artikel hinein:

 

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