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Wer überwindet, wird erben.

Überwinder

Jesus sagt allen Gemeinden in der Offenbarung, dass sie überwinden sollen. Er sagt nicht, dass sie glauben sollen. Denn sie sind Gläubige. Er sagt, dass sie überwinden sollen. So wie auch wir überwinden sollen. Wer überwindet, wird die Verheißungen Gottes erben.

Dieses schriftliche Dokument ist eine Ergänzung zu diesem Video, in dem ich nicht alle hier genannten Bibelstellen so ausführlich aufzeigen konnte, da es sonst viiiiiiel zu lang geworden wäre 😉

Die Offenbarung richtet sich an uns Gläubige, an die Gemeinde Jesu. Sie zeigt uns auf, was auf uns Gläubige zukommt. Immer wider fordert sie uns auf standhaft und treu bis zum Schluss zu bleiben. Zu überwinden.

Ich bitte dich folgende Bibelstellen auch selbst noch einmal in deiner eigenen Bibel nachzuschlagen.

Der Gemeinde in Ephesus sagt Jesus:

Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist.

Offenbarung 2,7 (ELB)

Der Gemeinde in Smyrna sagt Jesus:

Wer überwindet, wird keinen Schaden erleiden von dem zweiten Tod.

Offenbarung 2,11 (ELB)

Der Gemeinde in Pergamon sagt Jesus:

Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und, auf den Stein geschrieben, einen neuen Namen, den niemand kennt, als wer ihn empfängt.

Offenbarung 2, 17 (ELB)

Der Gemeinde in Thyatira sagt Jesus:

Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Macht über die Nationen geben;

Offenbarung 2, 26 (ELB)

Der Gemeinde in Sardes sagt Jesus:

Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Offenbarung 3,5 (ELB)

Der Gemeinde in Philadelphia sagt Jesus:

Wer überwindet, den werde ich im Tempel meines Gottes zu einer Säule machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herabkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen.

Offenbarung 3, 12 (ELB)

Der Gemeinde in Laodizea sagt Jesus:

Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.

Offenbarung 3,21 (ELB)

In der Offenbarung 21,7 (ELB) wird Johannes das neue himmlische Jerusalem gezeigt und er hört eine Stimme vom Thron, die da spricht:

Wer überwindet, wird dies erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein

Offenbarung 21,7 (ELB)

Du siehst, wer überwindet, wird erben. Wenn du jetzt wissen möchtest, wie auch du überwinden kannst, lege ich dir ans ♥ mein Video (Vlog 113- Wie du überwinden kannst) zu schauen. Ich wünsche mir sehr, dass du ein Überwinder wirst, ja, dass wir alle es schaffen bis zum Ende standhaft und treu zu bleiben. Durchzuhalten und anzukommen. An unser Ziel:

JESUS ♥

Dafür bete ich!

Ich glaube an einen großen Gott

Ich glaube an einen großen Gott

Ja, wir Christen kommen auch wie alle anderen Menschen in eine große Zeit der Not, wenn es einen Krieg oder eine Wirtschaftskrise geben wird. Wenn es Lebensmittelknappheit und Hungersnöte, wenn es Erdbeben, Überschwemmungen oder andere Umweltkatastrophen geben wird.

Die Zeiten der Nöte sind unumgänglich. Warum? Weil Jesus dies so vorausgesagt hat!

Trotzdem sollte dies für uns Christen kein Grund zur Panik sein.

Ich glaube nämlich, dass wir gerade in solchen Krisenzeiten viel stärker die Größe und Macht unseres Allmächtigen Gottes zu sehen bekommen. Ich selbst habe in meiner größten Krisenzeit die meisten übernatürlichen Wunder erlebt. Versorgungswunder aber auch eine starke Führung meiner Familie an einen anderen Ort.

Wann sonst sollte Gott auch handeln? Wenn es uns gut geht und alles rosig ist, ist dafür wenig Bedarf.

Besonders in der letzten Zeit wurde ich des Öfteren mit dem Thema der Krisenvorsorge konfrontiert und gefragt, ob ich persönlich Lebensmittelvorräte und Geld in Gold anlege. Deswegen ist dieses Video entstanden, worin ich u.a. auch darauf antworte:

Ich glaube nämlich an einen großen Gott, der aus einem kleinen Reispäckchen eine ganze Fußballmannschaft und aus einer einzigen Brotscheibe meine ganze Nachbarschaft ernähren kann.

Neulich habe ich aus dem Fenster geschaut und unten im Garten des Hauses einen Fasan entdeckt, der sich wohl bis in die Stadt verirrt haben musste. Ich musste unweigerlich an Gottes Versorgung denken und in mich hinein schmunzeln. Ich dachte: Ja, genauso stelle ich mir meinen großen Gott vor 🙂 im Ernstfall wird er wohl einfach einen Fasan durch den Garten schicken 🙂 Und dies kann er ohne Weiteres auch täglich tun 🙂

Als Mose sein Volk Israel durch die Wüste führte hat Gott Wachteln und Manna vom Himmel regnen lassen und sie die ganze Zeit über mit Nahrung versorgt. (vgl. 2.Mose 16,1-36)

Und weißt du was? Das ist auch mein Gott 🙂 🙂 🙂 Halleluja!

Mein Gott sagt: Sorgt euch nicht um Morgen, was ihr essen, trinken oder anziehen sollt. (vgl. Matthäus 6,19-34)

Mein Gott ist der, der in einem Fischmaul eine Goldmünze für mich zum Vorschein bringen kann 🙂 (vgl. Matthäus 27, 7) oder sich etwas anderes einfallen lässt … je nach Bedarf 🙂

Mein Gott ist der, der da sagt, dass er der gleiche heute ist wie damals und sich nicht verändert hat. (vgl. Hebräer 13,8)

Ich glaube an diesen großen Gott und Seine übernatürlichen Wunder. Ich habe selbst schon so viel erlebt. Falls es dich interessiert, findest du in dieser GottERlebt-Predigt darüber noch mehr:

GottERlebt – Glaubensschritte und übernatürliche Bestätigung (Zeugnis):

https://youtu.be/1zgWYNbZGp0

Und ich möchte dir von meinem geschätzten Freund und Evangelisten Werner Gitt auch seine eigens erlebte Fischvermehrung ans Herz legen:

Wunder passieren heute! Fischvermehrung – von Werner Gitt:

https://www.facebook.com/notes/netzwerkc/wunder-passieren-heute-fischvermehrung-von-werner-gitt/430502691098

Ich glaube einfach an diesen großen Gott! Du auch?

Bildraub bei Vernissage nicht gelungen :-)

Gott ist Sonne und Schild

Ich habe eigentlich erst drei Tage später richtig verstanden, dass alles, wirklich alles bei Jesus auch eine geistige Komponente hat. Dass geistige Bilder auch zwischen echten Bilder aufgehängt werden können und einer offiziellen Vernissage würdig sind 😉
Letzte Woche Freitag wollte ich an unserem GottERlebt Abend, wie bereits angekündigt, ein Bild, welches ich von Jesus in meiner Gebetszeit für 2016 bekam, weitergeben. Nur wusste ich vorher nicht, wie schwierig dies sein sollte und mit welchen Strapazen und Anfechtungen dies verbunden sein würde. Und ehrlich gesagt verstehe ich diese ganze Aufregung wegen diesem Bild bis heute nicht so ganz. Aber ich verstehe ja auch nicht so wirklich den geistigen Zusammenhang, daran muss es wohl liegen…

Jetzt der Reihe nach:

Den ganzen Freitag vor unserem Abend fühlten Jürgen und ich uns so was von kraftlos, wir merkten richtig, dass da wieder ein geistiger Beschuss stattfand. Dann ging wirklich alles schief, was schief gehen konnte. U.a. war der Veranstaltungsraum, den wir in einem öffentlichen Gebäude der Stadt anmieten, aus Versehen doppelt belegt worden. Der Verantwortliche der Stadt konnte sich nicht erklären, wie es dazu gekommen ist. Parallel zu unserem GottERlebt Abend war eine Eröffnung einer Kunstausstellung mit geladenen Gästen, Pianospieler usw.. Auch unser Raum, in dem wir unseren GottERlebt Abend üblicherweise feiern, war mit Bildern ausgeschmückt und sollte für alle geladenen Gästen natürlich zugänglich sein. Da es für alle beteiligten Seiten zu spät war, die jeweilige Veranstaltung abzusagen, machten wir mit dem aufgebrachten Künstler ab, dass wir unseren Abend früher beenden. Also nur eine Stunde GottErlebt machen. Die Leute könnten ja für diese eine Stunde auf die Begehung dieses eines Raumes verzichten und sich statt dessen in den anderen Räumen, wo auch noch Bilder hingen, aufhalten.

Kurz vor Berginn des Abends schmorte dann noch ein wichtiges Kabel, welches wir für den technischen Ablauf des Abends benötigten, durch. In letzter Sekunde wurde uns dann doch noch ein funktionierendes Kabel zugesteckt. Halleluja!

Ich habe in diesen 7 Jahren von GottERlebt noch niemals unter solchen Umständen gepredigt. Mehrfach kamen – trotz Abmachung mit dem Künstler -Leute einfach während der Predigt herein und wollten sich die Bilder ansehen. Ich habe die ganze Zeit nur gedacht: Focus on Jesus. Diese Predigt muss irgendwie wichtig sein! Ich habe das ganze Gewusel dann während der Predigt auch tatsächlich nur so am Rande mitbekommen. Und Gott Sei Dank predige ich sowieso immer mit geschlossenen Augen 🙂 was dieses mal sehr hilfreich war 😉

Während der Lobpreiszeit schlich ein Mann mit einem kleinen Buckel um uns herum,  und stieß dann plötzlich auf mich zu und motzte mich an. Als ich mich umdreht und mich ihm näherte, verschwand er sehr schnell wieder, bevor ich überhaupt meine Sätze zu Ende sprechen konnte. Draußen an der Scheibe klebten verärgerte Leute, die kopfschüttelnd auf das Ende von GottERlebt warteten. Als wir beendet hatten und noch nicht einmal abgebaut hatten, standen wir plötzlich mitten im Geschehen der Vernissage. Um uns herum eine Fülle an Leuten, die sich nun endlich die Bilder angucken wollten. Einige konnten ihren Unmut über uns nicht verbergen.

Die zwei Tage nach unserem GottERlebt Abend waren auch nicht besser. Es war so schlimm, dass ich mal wieder alles schmeißen wollte. Ich möchte hier nicht Näher auf alles eingehen, weil der Beitrag dann einfach viel zu lang werden würde und wir ja nach Vorne schauen wollen 🙂 Nur eines sei noch gesagt. Auch für das technische Bearbeiten und Bereitstellen der Predigt spielte die gesamte Technik den ganzen Sonntag über verrückt. Also ich kann dieses mal echt sagen: Für diese Predigt und was sonst noch so hier geistig alles passiert ist, sind Jürgen und ich drei Tage durch die Hölle gegangen. Wenn ich das jetzt einmal  in diesem Zusammenhang so sagen darf…

Aber dieses Bild für 2016  – auch wenn es ein geistiges Bild ist – konnte nicht aus der echten Bilderausstellung gestohlen werden!!! Halleluja! PDH!!!

Ich danke allen, die uns an diesem Abend unterstützt haben, sei es durch ihre Anwesenheit, durch ihre kräftig mit geschmetterten Lobpreislieder aller Unruhe zum Trotze :-). Ich danke auch allen, die zwar nicht dabei waren, uns aber dennoch im Gebet begleitet haben. Einem Ehepaar, das unseren GottERlebt Abend besuchte, ist während der Hinfahrt übrigens der Scheibenwischer abgebrochen… tssss….Bitte sagt Jesus in euren Gebeten,  dass wir solch einen Kampf das nächste mal aber nicht mehr brauchen  🙂 Bitte!!!

Und nun möge der HERR, der uns in all unseren Kämpfen durchträgt und bewahrt, der unsere Sonne und unser Schild ist, dieses Bild für 2016 und vor allem SEINE Worte ganz fest in unser ❤️ legen:

Was sagt Gott zu Flüchtlingen?

Was sagt Gott zu Flüchtlingen?

 

 

Das Wort für ‚Fremder‘ ist in der Bibel gleichbedeutend mit ‚Gast‘. Es wird auch mit ‚Ausländer‘ oder ‚Fremdling‘ wiedergegeben.

 

Was sagt Gott zu Flüchtlingen/Fremdlingen?

„Und wenn ein Fremder bei dir – in eurem Land – als Fremder wohnt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. 34 Wie ein Einheimischer unter euch soll euch der Fremde sein, der bei euch als Fremder wohnt; du sollst ihn lieben wie dich selbst.“ 

3. Mose 19,33-34 (ELB)

„Und steh nicht am Engpass, um seine Flüchtlinge auszurotten, und liefere seine Entronnenen nicht aus am Tag der Not! 15 Denn nahe ist der Tag des HERRN über alle Nationen. Wie du getan hast, wird dir getan werden. Dein Tun wird auf deinen Kopf zurückkehren.“

Obadja 1,14-15 (ELB)

„Denn der HERR, euer Gott, er ist der Gott der Götter und der Herr der Herren, der große, mächtige und furchtbare Gott, der niemanden bevorzugt und kein Bestechungsgeschenk annimmt, 18 der Recht schafft der Waise und der Witwe und den Fremden liebt, so dass er ihm Brot und Kleidung gibt. 19 Auch ihr sollt den Fremden lieben;..“

5. Mose 10,17-19 (ELB)

„Fällt zuverlässigen Rechtsspruch und erweist Güte und Barmherzigkeit einer dem anderen!10 Und bedrückt nicht die Witwe und die Waise, den Fremden und den Elenden! Und ersinnt nicht gegeneinander Unglück in euren Herzen!“ 

Sacharja 7,9-10 (ELB)

„Denn mich hungerte, und ihr gabt mir zu essen; mich dürstete, und ihr gabt mir zu trinken; ich war Fremdling, und ihr nahmt mich auf;„

Matthäus 25,35 (ELB)

„Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.“

Matthäus 25,40 (ELB)

Gott sagt uns auch: Wir sind selbst Flüchtlinge!

Jesus war als Flüchtling mit seiner Familie unterwegs. Sie flohen vor Herodes, der Jesus als Kind umbringen wollte nach Ägypten.

Abraham war als Flüchtling unterwegs, weil er vor einer großen Hungersnot nach Ägypten floh. Wir lesen in der Bibel in 1. Mose 12,10 (ELB):

„Es entstand aber eine Hungersnot im Land; da zog Abram nach Ägypten hinab, um dort als Fremder zu leben, denn die Hungersnot lag schwer auf dem Land.“

1. Mose 12,10 (ELB)

Isaak musste vor einer Hungersnot flüchten:

„Es kam aber eine Hungersnot ins Land nach der früheren, die zu Abrahams Zeiten war. Und Isaak zog zu Abimelech, dem König der Philister, nach Gerar.“

1. Mose 26,1 (LUT)

Mose floh, nachdem er einen ägyptischen Mann getötet hatte vor dem Pharao ins Land Midian (2. Mose 2,11-15).

Jakob flüchtete vor seinem Bruder, der ihn erschlagen wollte. (1. Mose 27,42-43 (ELB))

Im Buch Rut 1,1  lesen wir von den Flüchtlingen Noomi, ihrem Mann und ihrer Familie:

„Zu der Zeit, als die Richter richteten, entstand eine Hungersnot im Lande. Und ein Mann von Bethlehem in Juda zog aus ins Land der Moabiter, um dort als Fremdling zu wohnen, mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen.“

Rut 1,1 (LUT)

Die ersten Christen waren Flüchtlinge wie wir in der Apostelgeschichte 8,1 (L) lesen:

„Es erhob sich aber an diesem Tag eine große Verfolgung über die Gemeinde in Jerusalem; da zerstreuten sich alle in die Länder Judäa und Samarien, außer den Aposteln.“

Apostelgeschichte 8,1 (LUT)

Jeder Mensch von uns hat, wenn er nicht selbst ein Flüchtling gewesen ist, Flüchtlinge irgendwo und irgendwann in der Verwandtschaftslinie.

Und wenn wir zu Jesus gehören, sind wir selbst Fremdlinge hier auf der Erde. Im 1. Petrus 2,11 (L) lesen wir:

„Liebe Brüder, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilger: Enthaltet euch von fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten,“

  1. Petrus 2,11 (LUT)

Wir, die wir zu Jesus gehören, gehören noch nicht einmal mehr in die Welt, unser Bürgerrecht ist in den Himmeln. Philipper 3,20 sagt:

„Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus,“

Philipper 3,20 (LUT)

Wieviel mehr würde es uns im Glauben und im Umgang mit unserem Nächsten helfen, Gottes Gedanken über Flüchtlinge zu erfassen und zu verinnerlichen.

Vielleicht wirst auch du eines Tages ein Flüchtling sein, weil du bedrängt oder verfolgt wirst oder aus einer Lebensmittelknappheit heraus dein Land verlassen und weiterziehen musst. Wie möchtest DU dann in einem fremden Land als Flüchtling aufgenommen werden?

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Diesen Text findest du auch als Video zum Verschicken unter diesem Link:

Was sagt Gott zu Flüchtlingen?

Gedanken zur Flüchtlingskrise in Deutschland

Flüchtlingskrise in Deutschland

Die Berichterstattung in den Nachrichten zur Flüchtlingskrise ist mal so und mal so. Ich weiß jedenfalls nicht mehr, was stimmt und was ich hierzu oder dazu glauben soll und kann. Keiner hat mehr einen Überblick und keiner weiß genau, wo und wie es enden wird. Kein Mensch kennt die Wahrheit hinter der Fassade, auch wenn mancher glaubt, sie zu kennen.

Als ich neulich über all dies nachdachte und sich Ängste und Unbehagen breit gemacht haben, hat mir Jesus sehr stark etwas in Erinnerung gerufen:

Mein eigenes Erlebnis als ich gläubig geworden bin und voller Liebe am liebsten die Menschen in der Fußgängerzone in Osnabrück umarmt hätte. Ich hatte mich bekehrt und Jesus mein Leben übergeben. Ich wurde von Neuem geboren und der Heilige Geist kam über mich. Ich war ganz und gar durchflutet von Gottes Liebe. Jede Zelle war mit SEINER Liebe durchtränkt. In dieser Zeit musste ich nach Osnabrück und stand da in der Fußgängerzone wie ein „Außerirdischer“. Ich sah die vielen Menschen und hätte jeden einzelnen am Liebsten in den Arm genommen. Und dort in der Fußgängerzone waren alle möglichen, unterschiedlichen Menschen. Sicherlich waren im Fußgängerstrom Atheisten, Muslime, Hinduisten, Esoteriker, Christen unterschiedlicher Konfessionen und aus unterschiedlichen Gemeindeformen. Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Punker, Rocker, Drogenabhängige, Diebe, Prostituierte, Glücksspieler und vieles mehr! Aber all das spielte gar keine Rolle! Diese Liebe war für alle da!

Das ist die Liebe mit denen Jesus jedem Menschen begegnen möchte. Ich muss zugeben das dies Erlebnis schon 13 Jahre zurückliegt und dieser extreme Zustand der Liebe damals so ungefähr eine Woche anhielt.

Jeder, der Jesus als seinen HERRN angenommen hat und von neuem geboren ist, kennt diesen Wendepunkt in seinem Leben. Die Taufe im Heiligen Geist.

Jesus begegnet uns meist nicht, wenn wir ein Vorzeigeleben mit einer reinen Weste haben. Sondern wenn wir noch voll von Sünde sind. Jesus begegnet uns meist nicht auf dem Höhepunkt sondern am Tiefpunkt des Abgrundes unseres Lebens. Wenn dir der lebendige Gott begegnet, wirst du durchflutet von solch einer starken Liebe und solch einem starken Frieden. Man kann dies weder in Worte fassen, noch beschreiben.

Falls du schon bekehrt bist, erinnere dich bitte wieder daran, aus welcher Dunkelheit dich der HERR gezogen hat!

Ich jedenfalls will mich an einen Bibelvers in dieser Flüchtlingskrise erinnern, der ausgerechnet auch noch die Jahreslosung 2015 ist! Die Jahreslosung wird übrigens von der ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgewählt und soll uns Christen als Leitvers für das ganze Jahr dienen.

Bei der Auswahl spielt weder die aktuelle politische noch gesellschaftliche Situation eine Rolle, ganz einfach deshalb, weil die Auswahl vier Jahre im Voraus stattfindet. Und kein Mensch weiß, was in vier Jahren sein wird! Aber Jesus hat gewusst, was auf uns in diesem Jahr zukommt, als er ausgerechnet diesen Vers vier Jahre im Voraus auswählen lies!:

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Römer 15,7 (E)

Lasst uns die Menschen annehmen, wie Christus uns angenommen hat. Jeden! Bedingungslos! Ob perfekt oder unperfekt! Vollkommen oder unvollkommen! Andersgläubige und Menschen aller Hautfarben.

Nein, ich habe auch keine Lösung für diese Flüchtlingskrise aber ich kenne denjenigen, der die Lösung hat. Ich kenne Jesus. Ich kenne die Worte Jesu, an die ich mich immerzu in dieser Krise erinnern möchte. Vor allem dann, wenn mir unbehaglich wird, weil niemand genau weiß, wer genau sich noch so alles unter den Flüchtlingsstrom gemischt hat. Vielleicht könnte unter den vielen Flüchtlingen, die wirklich unserer Hilfe bedürfen, auch der ein oder andere radikale Islamist heimlich mit ins Land gekommen sein? Die sind ja bekanntlich den Christen und Juden ganz und gar nicht wohlgesonnen.

Was ist denn dann mein Auftrag als Christ? Jesus hat dazu klare Worte:

Liebt euere Feinde und betet für die, die euch verfolgen,…

Matthäus 5,44-45 (ELB)

Dies sind nicht nur leere Worthülsen sondern ein klarer Befehl an seine Jünger. Sollten unter den Neuankömmlingen Menschen sein, die uns Christen hassen, so sollen wir Ihnen mit Liebe begegnen. Wir sollen unsere Feinde lieben! Dies ist keine schöne Rede sondern ein Auftrag Jesu an uns!

Und eigentlich ist uns auch dies einleuchtend:

Wenn du Hass säst, wirst du Hass ernten. Wenn du Liebe säst, wirst du Liebe ernten.

Ich denke wir Christen sind mehr denn je gefordert zu zeigen, wie unser HERR und Erlöser Jesus Christus denkt. Wir Christen sind mehr denn je gefordert Worte des Segens über diese Angelegenheit der Flüchtlingskrise, wie sie ja nun mal genannt wird, zu sprechen und nicht in das gleiche Horn zu blasen wie die Welt. Wir sollen beten anstatt jammern. Wir sollen segnen anstatt fluchen. Wir sollen lieben anstatt hassen.

Ja, wir wissen nicht wie alles ausgehen wird. Vielleicht müssen wir unsere Komfortzonen verlassen, auch einige Ungerechtigkeit oder gar Verfolgung dabei ertragen.

Aber nichtsdestotrotz ist es unsere Pflicht Jesus Christus hier als SEINE Botschafter zu vertreten. Und zwar so wie Jesus es uns aufgetragen hat. In all seiner Wahrheit und vor allem in all SEINER Liebe.

Ich bete dafür, dass wir diese Flüchtlingskrise aus der Perspektive Gottes betrachten können. Dass wir in vielleicht zunehmenden chaotischen und nicht kontrollierbaren Zuständen, Ruhe und Frieden in unsere Herzen bekommen. Dass Ängste und Zweifel vergehen und an Stelle dessen die Wahrheit Jesu in uns besteht. Das was in seinem Wort, der Bibel steht. Und dass wir jeden einzelnen Menschen mit des Schöpfers Augen sehen.

Zu richten ist nicht unsere Aufgabe sondern Gottes, vergiss dass nie!

Die Liebe bricht alle Dämme und überwindet alle Mauern. Ich möchte hier meine Worte mit 1. Korinther 13,7-8 zum Ende bringen. Es geht hier um die Liebe:

sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Die Liebe vergeht niemals;

1. Korinther 13,7-8 (ELB)

Heiliger Geist kommt jetzt über uns, über jeden einzelnen, der dies hört und gieße die Liebe Gottes in unsere Herzen. Komm Heiliger Geist. Komm. Wir brauchen dich Heiliger Geist! Deutschland braucht dich! Komm Heiliger Geist, komm und weh und entzünde in uns dein heiliges Feuer.

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Diesen Text findest du auch als Video zum Verschicken unter diesem Link:

Gedanken zur Flüchtlingskrise in Deutschland