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Was uns weggenommen wurde, holt Papa zurück!

 

Spielzeug

Neulich war ich nachmittags zu Besuch bei einer jungen Familie. Ihr kleines Mädchen (ich nenne sie hier mal Sonja), spielte bei den ersten warmen Sonnenstrahlen draußen auf der Terrasse. Dann kamen die Nachbarskinder dazu und irgendwann haben sie angefangen das ganze Spielzeug von Sonja in ihre eigene Wohnung und auf ihre eigene Terrasse hin abzutransportieren. Ich beobachtete schmunzelnd die ganze Szene. Schließlich war Sonjas Terrasse fast leergefegt. Sonjas Mutter ist dann gegen Abend zur Nachbarsfamilie gegangen und hat das Spielzeug ihres kleinen Mädchens wieder eingesammelt und zurückgebracht. Das ist ja auch selbstverständlich und versteht sich von selbst.

Mir fielen meine eigenen Kindern ein, wie sie klein waren und ich sie verteidigt habe, wie eine „Löwin“, wenn z.B. größere Kinder kamen und ihnen etwas weggenommen haben. Ich muss dazu sagen, dass die Nachbarskinder von Sonja selbst noch klein sind und diese es wirklich nicht mit böser Absicht getan haben. Aber mir geht es jetzt auch nicht darum sondern um die Tatsache, wie sich Mutter oder Vater verhalten, wenn ihren Kindern etwas unrechtmäßig weggenommen wird. Sie holen es zurück. Punkt.

Dieser Nachmittag hat jedenfalls bei mir noch sehr lange nachgewirkt und mir fiel noch diese Bibelstelle ein:

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!      Matthäus 7,11 (ELB)

Mir wurde klar: Alles das, was uns weggenommen wurde, was eigentlich uns gehört, wird uns unser Vater im Himmel erst recht zurückholen! ER ist noch ein viel besserer Vater (oder Mutter:-)) als wir es jemals sein könnten!

Bei uns persönlich ist in den letzten Jahren wirklich viel „Raub“  finanzieller Art passiert. Aber seit diesem Nachmittag  habe ich die tiefe Gewissheit, dass mein Vater im Himmel dies alles zurückbringen wird. Vielleicht muss es erst noch Abend werden und ich sitze noch ein wenig auf einer „leergefegten Terrasse“ aber….es kommt zurück!!!

Wenn dieses Bild dich jetzt auch gerade anspricht, wird auch dein „Raub“  zurückkommen, da bin ich gewiss….denn so spricht Jesus in unser ♥ hinein 🙂

Hab keine Angst vor Sprachengebet und Gesang

Ich bin gestern morgen aufgestanden und habe ganz spontan ein Video zum Thema Sprachengebet, Sprachengesang aufgenommen. Das war überhaupt nicht in meiner Tagesplanung:-) Aber nun ja…soll ja auch nicht nach meiner Mütze gehen.

So etwas aufzunehmen ist ja schon etwas sehr persönliches aber ich wollte folgsam sein. Ich denke Gott will es benutzen, um die Angst, die einige Christen davor haben, zu verjagen. Und andere wiederum werden es nicht verstehen.

Mich macht das so unendlich traurig, dass einige Christen Angst haben vor dem Sprachengebet. Sie strecken sich noch nicht einmal danach aus und das finde ich so traurig. Sie haben Angst davor, wenn sie selbst nicht mehr die Kontrolle haben. Sie haben Angst davor, wenn sie etwas aussprechen, dass ihr Verstand nicht fassen kann. Angst davor, dass sie schnurstracks in die Hände des Teufels fallen. Sie haben somit auch Angst vor Gott. Angst, dass ER sie einfach fallen lässt. Aber Angst kommt nicht von Gott!

Jesus sagt: Werdet wie die Kinder. Hast du welche?

Hast du schon einmal beobachtet, wie vertrauensvoll sich Kinder einfach so von irgendetwas hinunter stürzen, weil sie voll damit rechnen, dass ihr Vater oder ihre Mutter sie auffängt? Kinder haben nicht nur einen Glauben dass Ihre Eltern sie auffangen, sondern sie gehen selbstverständlich davon aus. Gehen wir auch so selbstverständlich bei Gott, unserem Vater im Himmel, davon aus das ER uns auffängt?

Wen von euch, der Vater ist, wird der Sohn um einen Fisch bitten – und wird er ihm statt des Fisches etwa eine Schlange geben? Oder auch, wenn er um ein Ei bäte – er wird ihm doch nicht einen Skorpion geben? Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird der Vater, der vom Himmel gibt, den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!  – Lukas 5, 11-13.“

Hier mein Video von gestern morgen dazu: