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Fernheilung durch Jesus

Jesus war vor rund 2.000 Jahren in Galiläa unterwegs, als er von einem jüdischen Beamten aus Kapernaum angesprochen wurde. Der Beamte bat Jesus, dass er doch zu ihm nach Hause kommen möge, um seinen kranken Sohn zu heilen:

„… Herr, komm herab, ehe mein Kind stirbt!“ Jesus spricht zu ihm: Geh hin! Dein Sohn lebt. Der Mann glaubte dem Wort, das Jesus zu ihm sagte, und ging hin. Aber schon während er hinabging, kamen ihm seine Knechte entgegen und berichteten, dass sein Junge lebe. Er erforschte nun von ihnen die Stunde, in der es besser mit ihm geworden sei; und sie sagten zu ihm: Gestern zur siebten Stunde verließ ihn das Fieber. Da erkannte der Vater, dass es in jener Stunde war, in der Jesus zu ihm sagte: Dein Sohn lebt. Und er glaubte, er und sein ganzes Haus.“

Johannes 4, 49-53 (ELB)

Was für ein Glaube von diesem jüdischen Beamten! Allein sein Glaube reichte aus, dass sein Sohn geheilt wurde. Und dies obwohl der Sohn gar kein direktes Gebet mit Handauflegung bekommen hat oder einen speziellen Glauben an Jesus hatte. Ja, wir wissen noch nicht einmal, ob er Jesus überhaupt kannte! 

Der Sohn dieses Hauptmannes wurde genau in dem Moment geheilt, wo Jesus zu ihm gesprochen hatte:

„ Geh hin! Dein Sohn lebt. „ 

Diese Bibelstelle ist heute irgendwie ganz tief in mein Herz hineingesackt….Ich muss an all die Menschen denken, die in meinem Umfeld krank sind und nicht an Jesus glauben, geschweige denn Heilungsgebet mit Handauflegung möchten. Aber heute hat mein Glauben für Fernheilung durch Jesus und mein Wunsch Jesus darum inständig zu bitten wieder ganz neu an Fahrt gewonnen! ❤️

Denn:  Jesus hat sich nicht verändert ❤️

Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit

Hebräer 13,8 (ELB)

 

Scheuklappen auf und durchbrechen!

Jüngerschaft und Nachfolge Jesu

(Foto von: libellius.de)

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich im Reitsport nicht auskenne und es mir bei diesem Foto um die Scheuklappen geht 🙂  Ich wünsche mir, dass du dir, wie dieses Pferd hier, Scheuklappen  aufsetzt.

Scheuklappen schränken das Sichtfeld ein und so kannst du nicht abgelenkt werden, von Dingen, die sich links oder rechts von dir abspielen. Scheuklappen helfen dir den Fokus NUR auf Jesus zu halten und dich nicht von deinen Ängsten links und deinen Problemen rechts vom Kurs abbringen zu lassen.

Ehrlich gesagt sind die Scheuklappen auch ein Geheimnis meines Dienstes. Einige Glaubensgeschwister, die meine Arbeit für Jesus schon über all die Jahre beobachten, haben mich schon öfter mal gefragt, wieso es mich immer noch gibt. Wieso ich immer noch die Kraft habe weiter zu gehen. Denn diese Medienarbeit, die ich für Jesus tue, ist ein offenes Angriffsfeld. Da bekommst du so einige Wurfgeschosse um die Ohren und Beine in den Weg gestellt. Sie versuchen dich durch theologische Diskussionen in Streitgespräche zu verwickeln. Sie versuchen dir  durch unglaublich boshafte Emails Wunden zuzufügen oder dir durch Drohungen Angst einzujagen. Und oft verbreiten sie auch Lügen über dich.

Ich habe mir im Laufe der Jahre deshalb antrainiert, Scheuklappen aufzusetzen und für Jesus einfach durchzubrechen, komme was wolle. Wenn ich in einer echt schlimmen Lage bin, versuche ich mir meine Scheuklappen wieder aufzusetzen, um so meinen Blick besser nach Vorne, auf Jesus zu halten und IHN immer im Geiste vor mir zu sehen. 

Sobald ich nach links oder rechts schaue und mich von Umständen ablenken oder mir Angst einjagen lasse, fallen ich hin. Und ich falle oft, glaube mir…Aber ich stehe dann auch irgendwann wieder auf und sage mir: „Meike, du musst deine Scheuklappen wieder aufsetzen und NUR auf Jesus schauen!“ 

Und ich bin sicher, das auch Paulus so eine Art von Scheuklappen besaß 🙂

Ich vergesse, was dahinten, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus.

Philipper 3, 13-14 (ELB)

Wenn du für Jesus gehen willst, musst auch du Scheuklappen aufsetzen und lernen NUR auf Jesus zu schauen. Und dann kannst du weiter nach Vorne galoppieren, voller Kraft voraus, dem Ziel entgegen. JESUS CHRISTUS

ER ist es, der dich aus deiner Angst befreit und dir den Weg mitten durch Feindesgebiet bahnt. ER ist es, der die Lösung hat und dir wieder Sicherheit geben kann. ER ist es, der dich über Hürden hinwegheben kann.

Halleluja!

Und zu diesem Thema passt auch irgendwie dieses Video von mir ganz gut 😉

Bereite dich auf einen Marathon vor

Bereite dich auf den Weg deiner Berufung mit Gott nicht auf einen Sprint sondern auf einen Marathon vor.

Dazu brauchst du Geduld, Ausdauer, Beharrlichkeit.

Zu Beginn meines Lauftrainings war ich von der Haustür gerade mal bis zum nächsten Spielplatz (ca. 300 Meter) gekommen und schon völlig erledigt. Ein Marathon hat 42 Kilometer! Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie ich das jemals schaffen sollte. Doch dann ging es im Training immer ein wenig weiter. Mit Ausdauer, konsequent dran bleiben, wieder aufstehen und weiter machen. Stück für Stück.

Und auch Gott prüft dich, er schleift an dir, er möchte dich widerstandsfähiger machen. Es läuft eben nicht alles rund. Und Gott möchte, dass du ihm ganz und gar vertraust und in totaler Abhängigkeit von ihm lebst. Nur dann erleben wir auch seine Größe, sein wundersames Eingreifen. Es wird wie beim Marathon der Zeitpunkt kommen, wo du nicht mehr weiter laufen kannst. Bei mir gab so einen Punkt, wo mir mitten beim Laufen bis zum Erbrechen schlecht war, wo ich dachte, es geht nun wirklich nicht mehr weiter. Ich musste mich übergeben. Ich habe mich gefragt: Warum nur, tue ich mir das an? Bin ich blöd?“

Aber irgendwie erinnert mich mein Lauf, den ich heute für Jesus tue, auch ein bisschen daran. Auch da komme ich oft an meine Grenzen, seelisch, manchmal bis ins Körperliche und dann stelle mir auch die Frage: „Warum tue ich mir das an?“ Kennst du das auch?

Aber weißt du was ich beim Marathon gelernt habe? Auf das Ziel zu schauen. Nur auf das Ziel. Als ich das an diesem kritischen Punkt tat, konnte ich plötzlich weiter laufen und bin im Ziel angekommen. Und bei Jesus ist es das Gleiche! Jesus ist mein Ziel. Für Ihn will ich laufen, Ihn will ich vor Augen haben.

„Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,.“ Hebräer 12, 1-2

 

Läufst du auch mit? Denn zu zweit geht es besser. Dann können wir uns gegenseitig ermutigen, bestärken, mit ziehen. Wie mein Mann Jürgen es bei mir damals während des Marathon Laufes gemacht hat und auch heute noch in meinem Dienst für Jesus tut

 

 

 

 

Übrigens für Versorgungsstände während des Laufes ist Bestens gesorgt. Genauso sorgt Gott auch für uns. Besser noch, weil Gott will das aller Beste für uns. Ja, ich will ein Nachfolger werden, der durch Glauben und Ausharren die Verheißung erbt, wie es im Hebräer Brief heißt (Hebräer 6,12). Und du?

 

Ich laufe übrigens heute nur noch den Marathon für Jesus. Sich gleichzeitig auf zwei Marathone vorzubereiten soll man schon allein aus gesundheitlichen Gründen nicht machen. Haha.

Sei fett gesegnet.

Meike